| Partnerschaft mit dem Colegio "Kerpen Horren",
Lima/Peru
Die Schule liegt in José Gálvez, einer Stadtrandsiedlung im Süden
der peruanischen Hauptstadt Lima. Dort leben etwa 50.000 Menschen. Die Schule
umfasst einen Vorschulkindergarten sowie die Klassen der Grundschule ('Primaria')
und weiterführenden Schule ('Secundaria'). Sie erhält keine staatlichen
Zuschüsse und muss deshalb die für den Betrieb der Schule notwendigen
Mittel selber erwirtschaften. Trotzdem werden die Lehrerinnen und Lehrer deutlich
besser als an öffentlichen Schulen bezahlt, damit sie sich mit vollem Engagement
auf ihre Arbeit konzentrieren können.
 
Oberstes Ziel der Schule ist es, die Kinder und Jugendlichen zu Selbständigkeit,
Eigenverantwortung und Kritikfähigkeit anzuleiten.
Zurzeit besuchen das Colegio 365 Schülerinnen und Schüler. Die Grundschulkinder
haben vormittags Unterricht, die Jugendlichen der weiterführenden Klassen
nachmittags. Die Grundschule umfasst die Jahrgänge 1 - 6, an die sich die
Klassen 1 - 5 der weiterführenden Schule anschließen.
Fotomaterial zu Peru und Lima (6,4 MB): peru_info
Hintergrund
Die ersten persönlichen Kontakte zu dieser Siedlung gehen auf das Jahr
1980 zurück. Damals unterstützten das Kölner Albertus-Magnus-Gymnasium
(AMG) sowie die Deutsche Welthungerhilfe (DWHH) Maßnahmen zur Verbesserung
der schulischen Situation und der Wasserversorgung.
Um dazu beizutragen, dass die in dieser Arbeit gewonnenen Erfahrungen auch
anderen Stadtrandsiedlungen zugute kommen, entschlossen sich AMG und DWHH, in
José Gálvez den Aufbau des Centro de Investigación, Desarrollo
de Proyectos y Capacitación - CIDEPROC (Zentrum für Forschung, Entwicklung
von Projekten und Fortbildung) zu unterstützen. Diese Nichtregierungsorganisation
hat sich auf Projekte der technischen und sozialen Infrastruktur spezialisiert.
Seit 1993 ist sie Träger des "Colegio Kerpen Horren". Grund
hierfür war die Erkenntnis, dass eine Verbesserung der Lebensverhältnisse
langfristig eine qualitativ gute und trotzdem erschwingliche schulische Erziehung
am Ort voraussetzt: Leider ist der Unterricht an den staatlichen Schulen keine
ausreichende Grundlage für eine qualifizierte Berufsausbildung. Deshalb müssen diejenigen Schülerinnen und Schüler, die studieren wollen, in der Regel nach Abschluss der Secundaria teure Kurse an privaten 'Academias' belegen. Diese kosten sehr viel Geld.
Austauschprojekte
Seit 2001 hat unsere Schule verschiedene Austauschprojekte mit der Partnerschule in José Gálvez durchgeführt.
Internetprojekt "Mach dir ein Bild von Kindern in Peru"
Internetprojekt "Weihnachten in aller Welt"
Internetprojekt "Kinder Einer Welt"
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