Startseite
Aktuell
Kollegium
Schulprogramm
Betreuung
Projekte
Schülerzeitung
Termine
Förderverein
Montessori-Verein
Partnerschule
Links
Kontakt

Schülerzeitung • Erkundungen und Ausflüge

Unser Ausflug nach Garzweiler zum Tagebau

Am 15.1.2002 haben wir mit der M4 einen Ausflug nach Garzweiler zum Tagebau unternommen. Am frühen Morgen, als ich aufwachte, war ich sehr aufgeregt und gespannt. Um 8 Uhr war ich in der Schule. Ich habe noch ein Bild gemalt, und schon mussten wir uns die Jacken anziehen.
Auf dem Schulhof wartete schon die M4. Um 8.30 Uhr sollte der Bus kommen, doch er kam erst um 8.45 Uhr. Als alle im Reisebus saßen, hat der Busfahrer uns begrüßt und gesagt, was wir nicht dürfen, zum Beispiel essen und trinken. Dann ging es los, von Erkrath nach Unterbach und dann auf die Autobahn.
Ungefähr eine Stunde sind wir mit dem Bus gefahren. Auf einmal sah man große Maschinen. Und schon hielt der Bus auf einem großen Parkplatz. Wir alle sind ausgestiegen und zum Info-Center gegangen. Herr Vonderstein hat uns ein Modell vom gesamten Tagebau gezeigt und uns erklärt, was dort passiert. Im Tagebau wird die Braunkohle, die tief unter der Erde liegt, abgebaut. Über der Braunkohle liegt der Abraum, er besteht aus Sand, Kies und Ton. Mit riesigen Schaufelradbaggern wird die Braunkohle abgebaut. Danach durften wir etwas essen und trinken.
Kurz danach sind wir mit dem Bus in den Tagebau hineingefahren. Herr Vonderstein hat die ganze Zeit erklärt. Wenn wir Fragen hatten, konnten wir ihn fragen. Die Braunkohle ist ungefähr 20 Millionen Jahre alt. Die Schaufelradbagger sind 56 m hoch, 50 m breit und 220 m lang. Sie sind 1300 Tonnen schwer. Ein kleines Schaufelrad hat einen Durchmesser von 10 m, und ein großes von 22 m. Ein Bagger kostet ungefähr 100 Millionen DM. Im Jahr schafft ein Bagger 35 Millionen Tonnen Braunkohle. Eine Raupe, die so genannten Räder, sind so groß wie ein Bus. Der Abraum wird auf Fließbändern transportiert, die 215 cm breit sind. Diese führen zu einem Abraumbagger, der den Abraum dann in ein Loch abkippt, in dem die Braunkohle schon abgebaggert wurde. Die Braunkohle wird auch auf Fließbändern transportiert, und zum Trocknen gebracht. Hinterher wird die Braunkohle zu Brikettfabriken oder Kraftwerken geliefert. Dazu benötigt man eine Lok. Sie kostet ungefähr 7,5 Millionen DM.
Wenn es Abend wird, gibt es auch Tiere im Tagebau, wie zum Beispiel Wildschweine oder Hasen. Natürlich gibt es auch eine Feuerwehr.
Als der Bus kam, sind wir wieder zur Schule gefahren. Das war ein ganz toller und schöner Tag.

Kristin

Ursel

Wir, die Klasse M4, sind am Montag, den 25.2.02 zu einem Theaterstück nach Düsseldorf gefahren. Es hieß Ursel.
Ursel ist ein Mädchen, und es ging darum, dass ihr Bruder Urs gestorben ist. Er ist aus einem Fenster gefallen und gestorben. Das passierte, bevor Ursel geboren wurde. An einem Tag, als ihre Eltern einkaufen gingen, sollte Ursel ihr Zimmer aufräumen. Doch als die Eltern weg waren, hat sie das Fenster aufgemacht und hinaus geguckt. Es war das Fenster, aus dem ihr Bruder gefallen war. Dann ist sie hinter den Schrank geklettert und eingeschlafen. Nach einiger Zeit wachte sie auf, nahm sich ihr Rad und fuhr los. Sie fuhr durch ihr Wohnviertel und noch viel weiter. Nach langer Fahrt hielt sie an einer Bank, auf der ein Mann saß, der eine Zeitung las. Sie setzte sich zu ihm und fragte: „Was liest du da?". Darauf antwortete der Mann: „Todesanzeigen". Dann las er ihr die Anzeige vor: „Ursel ist tot, unsere kleine Ursel." Die Beerdigung sollte um 12.00 Uhr mittags sein, genau wie bei ihrem Bruder Urs. Ursel fuhr mit ihrem Rad zum Friedhof und sah dort ihre eigene Beerdigung. Sie sah, wie ihre Eltern weinten und das ihr Grabstein viel größer war, als der von ihrem Bruder. Das freute sie. Dann schmückte Ursel ihr Grab und legte sich hinein und überlegte, warum sie kein Engel wurde, wie ihr Bruder. Aber der war ja auch so lieb wie ein Engel, als er noch lebte, das sagte ihre Mutter immer. Ursel stand auf und lief nach Hause.
Sie klopfte an die Tür. Der Vater machte auf, aber er kannte keine Ursel. Sie legte sich vor die Tür und schlief ein. Ihre Mutter fand sie schlafend mit Blumen bedeckt.
Ursel hatte alles nur geträumt. Sie gingen in die Küche, dieses Mal brauchte Ursel nicht für Urs mitdecken, denn ihre Mutter sagte: "Er hat schon gegessen".

Sina

   
  GGS Falkenstraße - Falkenstraße 35 - 40699 Erkrath
Telefon (0211) 900 31 19 - Telefax (0211) 24 80 349